Forschung

Eine Geschichte mit Leidenschaft

Philosophie

Die Philosophie des Familienweinguts Quinta da Plansel und der eingenen Rebschule Viveiros basiert in der tief verwurzelten Leidenschaft zu den portugiesischen Rebsorten.

Ein anderer Versuch

Jorge Böhm hat immer eine Geschäftsphilosophie verfolgt, die sich von der üblichen und bekannten traditionellen Ökonomie unterscheidet.

Die professionelle Arbeit im Weinbau muss auf einer soliden technischen Expertise basieren, die oft erneuert und weiterentwickelt werden muss, um noch bessere Alternativen zu finden. Das Weingut Quinta da PLANSEL und die Rebschule Viveiros stehen fest hinter dem ständigen Austausch von Erfahrungen im Bereich des internationalen wissenschaftlichen Fortschritts und der kulturellen Exzellenz. Gleichermaßen bleibt es offen gegen die mangelnde Toleranz gegenüber innovativen Ideen, insbesondere im Hinblick auf Versuche, elitäre akademische Ansätze in dieser wissenschaftlichen und professionellen Disziplin zu bewahren. Als Ergebnis unserer gezielten Bemühungen wurden unsere Rebsorten als erste in Portugal offiziell anerkannt und haben auch in fortgeschrittenen Weinanbauländern in der neuen Welt des Weins Anerkennung erlangt. Der Grund ist einfach: Die Reben erreichen einen hohen Hygienestandard, und die Qualität des dadurch erzeugten Weins ist besonders gut. Eine ständige Quelle der Motivation und des Enthusiasmus für uns und unsere Kunden ist die gute Leistung der Referenzrebsorten Touriga Nacional, Touriga Franca und Tinta Barroca im internationalen Wettbewerb. Neben unserem ausgeprägten beruflichen Engagement haben wir uns immer darauf konzentriert, so viel Arbeitsplätze wie möglich zu schaffen. PLANSEL war in den letzten 25 Jahren der größte Arbeitgeber in Montemor.

INNOVATION IM WEIN

In Wine making

Die wissenschaftlich fundierte Pionierarbeit von Jorge Böhm und sein Wissen ueber Portugals Vielfalt an urspruenglichen, autochthonen Rebsorten, gibt er an seine Tochter Dorina Lindemann-Böhm weiter. 

Der Erfolg

Der große Erfolg Plansel-Weine bei nationalen und internationalen Auszeichnungen ist das Ergebnis wissenschaftlicher Zusammenarbeiten.

Als in den 1970er Jahren portugiesische Weine importiert wurden, war es offensichtlich, dass es einige Tafelweine gab, die normalerweise in kleinen Mengen hergestellt wurden und die von ausgezeichneter Qualität waren. Die Qualität der in großen Mengen gekauften Weine war jedoch niedriger. Die Forschung in der Abteilung für Weinbau des Geisenheimer Forschungszentrums fand die Ursache. Bei näherer Untersuchung stellte sich heraus, dass virusinfizierter Wurzelstock aus Frankreich bei den portugiesischen Rebsorten Degeneration verursachte. Da die alten Sorten wenig Ertrag gaben (klonale oder massenhafte Selektion), waren sie einfach nicht gepflanzt worden. Die Anpflanzung der traditionellen Rebsorten war für den Winzer nicht mehr rentabel und ersetzte sie durch ertragreiche Sorten. Diese Situation war der Auslöser für eine wirtschaftlich tragfähige Geschäftsidee. In Zusammenarbeit mit der Universität Geisenheim, der Universität Évora und der Nationalen Agrarforschungsstation in Oeiras widmete sich Jorge Böhm der Zertifizierung der traditionellen autochthonen portugiesischen Rebsorten. Heute kann man gut sagen, dass die Grundlagenforschung in den 1980er Jahren über den Weinbau auch zum späteren Erfolg der in Quinta da PLANSEL produzierten Weine in Portugal und im Ausland beigetragen hat.

Seit Dorina´s Ankunft in Portugal im Jahr 1992 hat sie sich ihrer Passion und Energie für  die portugiesischen autochthonen Rebsorten eingesetzt, um diese international bekannt zu machen.  

Im Jahr 2001 hat sie auch als erste portugiesische Winzerin rebsortenreine Weine (Monovarieatels) vinifiziert. Ähnlich wie in Frankreich waren bis zu diesem Zeitpunkt nur Cuvées,  meistens aus Mischrebsätzen im Weinberg, bekannt.

Ihr erster rebsortenreiner Wein bestand zu 100% aus Touriga Nacional und wurde unter der Marke Plansel lanciert, danach vinifizierte sie einen reinsortigen Tinta Barroca und Touriga Franca. Weitere Edelrebsorten folgten…

Wie  bereits von ihrem Vater vorausgesagt, konnten sich diese Rebsorten aber erst Jahre später als Pilotrebsorten  durchsetzen, da man leider erst spät das unglaubliche Geschmackspotential dieser Weine erkannte.

Mit der önologischen Forschung in ihrer Rebschule Viveiros, ebenfalls in Montemor-o-Novo ansässig, ist es Dorina Lindemann gelungen, die optimalen Rebsorten für jedes Terroir zu finden und so die Grundlage für Weine der internationalen Spitzenklasse zu legen.

Der Weinberg hat bei Dorina immer höchste Priorität. "Nur wer versucht seine Philosophie im Weinberg direkt umzusetzen, wird auch später im Ausbau der Trauben Erfolg haben".

VEREIN

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